Trockenbau Darauf kommen die Rigipsplatten als Beplankung. Diese Methode hat sich im Laufe der Jahre durchgesetzt und als bewährt erwiesen. Auf diese Art und Weise ist es sogar möglich Brandschutzwände zu erstellen und den verschiedensten FS Klassen gerecht zu werden. Bei Wänden spielt immer der Brandschutz und auch Schallschutz eine wesentliche Rolle.

Trockenbau

Trockenbau bedeutet nichts anderes als Trocken zu Bauen, d. h. eine nicht tragfähige Wand ohne Mörtel aufzubauen.

Es gibt zwei Arten von Trockenbau bzw. Leichtbauweise. Man kann Trockenbauer in zwei unterschiedlichen Ausführungen bauen. Zum einen wäre da die Methode mit Holzrahmen das heißt Holzbalken und Dachlatten auf die Beplankung kommt. Zum zweiten und diese Methode wird heute am häufigsten angewandt, stellt man eine sogenannte Ständer Wand diese besteht aus Metall-Profilen die am Boden und an der Decke bzw. auch an der Wand befestigt werden. Eine gewisse Festigkeit bekommt man nur, indem man eine doppelte oder sogar dreifacher Beplankung anbringt.

Wer ist der Trockenbauer?

Anfänglich wurde der Trockenbau von Schreinern nebenbei mitgemacht, im Laufe der Zeit hat sich hier raus allerdings ein eigenständiger Berufszweig entwickelt. Einen Trockenbauer erkennt man daran, dass er die verschiedensten Methoden kennt, gewisse Kenntnisse über Brandschutz und auch Kenntnisse über Schallschutz hat. Auch am Werkzeug und oder der Ausführung kann man einen Profi durchaus erkennen. Kommt der Arbeiter lediglich mit einer Wasserwaage und einem Cuttermesser daher heißt es sofort Finger weg. In der Regel bestehen Rigipsplatten aus Platten die 125 breit sind.  Es gibt auch sogenannte Einhandplatten, diese sind aber eher für Heimwerker als für Profis zu empfehlen.

Trocken Ständerwand

Eine Ständer Wand stellt man also Abstand von 62,5 cm sodass gewährleistet ist, dass die Platte fest verschraubt werden kann. In die Zwischenräume der Wände kann man Installationen einbauen und Bruder diese auch dämmen, so ist ein Schallschutz optimal gewährleistet Punkt durch diese Dämmung kann auch der Brandschutz gewährleistet werden. In der Regel geht eine Trockenbauwand sehr einfach und schnell zu erstellen. Nachdem die Ständer Wand aufgebaut ist, die Rigipsplatten darauf befestigt sind, werden die Stöße verspachtelt, dies bewerkstelligt man in der normalerweise mit einem Netzband und herkömmlicher Spachtel Punkt ist die Spachtelung getrocknet kann man das ganze verschleifen sodass man einen festen geraden Untergrund bekommt, diesen kann man entweder einfach streichen oder aber mit Fliesen oder Tapeten bekleben. Es gibt verschiedene Arten von Rigipsplatten, die im Trockenbau zum Einsatz kommen hier unterscheidet man zwei wesentliche Arten einmal für den herkömmlichen Trockenbau und das zweite Mal für Nasszellen oder Räume in denen ist feucht oder nass wird.

Planung bei Trockenbau

Wie bei allen baulichen Maßnahmen ist auch beim Trockenbau eine sorgfältige Planung wichtig. Diese sollte die Rahmenbedingungen möglichst in Betracht ziehen. D. h. baut man eine Wand im Wohnzimmer oder im Bad, soll an die Wand etwa angehängt oder angeschlossen werden, müssen Rohre oder Leitungen darin untergebracht und verlegt werden. Ist ein Schallschutz notwendig etc…

Einfach drauflos bauen ist hier nicht angebracht.

Eine Trockenbauwand kann alles, was eine normale Wand auch kann, zudem ist sie wesentlich einfacher und schneller zu erstellen. Durch die Zeitersparnis rechnet sich eine Trockenbauwand fast immer. In mancherlei Hinsicht ist sie einer herkömmlichen Wand sogar überlegen, muss man sie versetzen, das heißt, abreisen entsteht bei einer herkömmlichen Wand eine Unmenge und Schmutz und Dreck eventuell sogar Sondermüll. Eine Trockenbauwand lässt sich mühelos Rückbauen und das Material kann man relativ problemlos entsorgen.